Der Verein „wo wissen wächst“ wurde im Jahr 2009 von Pädagogen, Wissenschaftlern, Medizinern, Technikern und Handwerkern gegründet. In seinem Leitbild sind sowohl die frühkindliche Bildung in den Naturwissenschaften als auch die Didaktik des Übergangs verankert. Da Menschen unterschiedliche Fähigkeiten haben, ist es dem Verein wichtig, diese über möglichst viele Zugangskanäle zu entdecken und zu fördern. Kinder und Jugendliche sollen bei allen Veranstaltungen die Möglichkeit haben, die Faszination der Forschung und den Spaß an der Wissenschaft zu entdecken.
Die Aufgabe des Vereins besteht ferner darin, Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen Entwicklung zu begleiten und ihnen eine naturwissenschaftliche Bildung im ganzheitlichen Sinn anzubieten, d.h. sie mit allen Sinnen zu erfahren.
Dabei geht es auch um die Hinführung von Jugendlichen an die Arbeits- und Berufswelt. Mit Unterstützung von Handwerk, Gewerbe und Industrie will der Verein junge Leute aus allgemein bildenden Schulen auf den Einstieg in die Berufswelt vorbereiten.
Eines der wichtigsten Ziele des Vereins ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen „mit allen Sinnen“ arbeiten können. Einer Handlungsorientierung wird in jedem Fall der Vorzug vor einer dozierenden Darbietung gegeben. In vielen verschiedenen Veranstaltungen warten Experimente darauf, von den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern gefühlt, betrachtet, gehört, gerochen und geschmeckt zu werden. Dabei nutzt der Verein die Neugier, den Wissensdurst und die Begeisterungsfähigkeit der Besucherinnen und Besucher aus. Mit den Experten vor Ort können alle Anregungen für ihren Alltag mitnehmen.
Die Veranstaltungen des Vereins dienen außerdem dazu, Pädagoginnen und Pädagogen der frühen Kindheit, Lehrkräfte der allgemein bildendenden Schulen sowie Eltern und Großeltern Anregungen zu geben, Kinder und Jugendliche im Bereich der Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und gezielt anzuleiten.
Der Verein „wo wissen wächst“ pflegt seit der Gründung einen gezielten und langfristigen Kontakt mit Partnerinnen und Partnern sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das erfordert eine differenzierte, detaillierte und rechtzeitige Vorbereitung und Planung. Alle Veranstaltungen werden - im Sinne einer Nachhaltigkeit – nachbereitet und evaluiert.

Die „Tage des Wissens für kleine Forscher“ und die „Forschertage“ setzen schon bei den Jüngsten an. Fortbildungen und Vorträge in Kindertagesstätten und Grundschulen haben gezeigt, dass der Bedarf an Anregungen für das pädagogische Fachpersonal sehr groß ist. Deshalb bieten die Veranstaltungen ein großes Spektrum an naturwissenschaftlich – technischen Themen an.
Viele Workshops werden von älteren Schülerinnen und Schülern und Studierenden durchgeführt, welche die Experimente selbst vorbereitet haben. Diese Einbindung der Schüler-Tutoren ist uns als Pädagogen sehr wichtig, da das Miteinanderforschen nicht nur spannend ist und Spaß macht, sondern auch Rückwirkung auf das eigene Lernen hat.
An vielen Workshops arbeiten Ehrenamtliche wie zukünftige Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, Pensionäre, Mitarbeiter von DRK, THW und Sportvereinen mit.
Die Veranstaltung dient außerdem dazu, Pädagoginnen und Pädagogen der frühen Kindheit sowie Eltern und Großeltern Anregungen zu geben, Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren im Bereich der Naturwissenschaften und Technik gezielt anzuleiten.
Eltern begleiten – außer dem pädagogischen Fachpersonal – die Kinder. Damit bezwecken wir eine weitere private Aufarbeitung der Workshopinhalte.

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